Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus hat das Rhein-Maas Berufskolleg mit einer eindrucksvollen Abschlussveranstaltung ein klares Zeichen für Vielfalt, Respekt und Zivilcourage gesetzt. Unter dem Motto „Hinschauen. Haltung zeigen. Handeln.“ präsentierten Schülerinnen und Schüler die Ergebnisse ihrer Projektarbeit aus der Aktionswoche.
Zu den Gästen der Veranstaltung zählten unter anderem der Landrat des Kreises Viersen, Bennet Gielen, sowie Angelika Eirich von der Koordinierungsstelle „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ des Kreises Viersen.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die vielfältigen Beiträge der Schülerinnen und Schüler, die sich in den vergangenen Tagen intensiv mit Themen wie Alltagsrassismus, Sprache, Identität und Courage auseinandergesetzt hatten. Die Ergebnisse wurden in kreativen Formaten wie beispielsweise Plakaten präsentiert und zeigten eindrucksvoll das reflektierte und engagierte Arbeiten der Lernenden.
Ein besonderer Moment der Veranstaltung war die symbolische Übergabe eines Staffelstabs durch den stellvertretenden Schulleiter Uwe Lagac an Landrat Bennet Gielen. Dieser hat die Patenschaft für das Programm „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ von seinem Vorgänger Dr. Coenen übernommen. Die symbolische Staffelstabübergabe verdeutlichte dabei den Übergang dieser Verantwortung sowie das kontinuierliche Engagement für ein respektvolles und diskriminierungsfreies Miteinander.
In seiner Ansprache griff Landrat Gielen aktuelle Entwicklungen auf und machte deutlich, dass rassistische Inhalte zunehmend auch in digitalen Räumen wie WhatsApp-Gruppen verbreitet werden. Er appellierte eindringlich an die Schülerinnen und Schüler, in solchen Situationen nicht wegzusehen, sondern Haltung zu zeigen und aktiv einzuschreiten. Zivilcourage beginne im Alltag – auch im digitalen Miteinander.
Die Veranstaltung machte deutlich, dass die Teilnahme am Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ am Rhein-Maas Berufskolleg nicht nur ein Titel ist, sondern aktiv gelebt wird. Die Schule versteht die Auseinandersetzung mit Rassismus als dauerhafte Aufgabe und wichtigen Bestandteil ihres Bildungsauftrags.
Mit der Abschlussveranstaltung wurde nicht nur die intensive Projektarbeit gewürdigt, sondern auch ein nachhaltiger Impuls gesetzt: für ein respektvolles Miteinander und eine Schulgemeinschaft, die Vielfalt als Stärke begreift.



