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Kaufleute für Büromanagement

Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement ist eine staatlich anerkannte, duale Ausbildung. Sie dauert in der Regel drei Jahre und kann sowohl in der Industrie, im Handel, im Dienstleistungsgewerbe und im öffentlichen Dienst als auch im Handwerk durchgeführt werden. Neben den üblichen kaufmännischen Tätigkeiten wie Auftragsbearbeitung, Buchhaltung und Personalmanagement liegt ein Schwerpunkt der Ausbildung in der Büroorganisation und der modernen Informationsverarbeitung.

Die schulische Ausbildung wird durch Lernfelder bestimmt, die sich an typischen Unternehmensprozessen orientieren. Z. B. werden Angebote verglichen, Rechnungen bearbeitet, Marketingkampagnen entworfen, personalwirtschaftliche Fragestellungen aufgegriffen und Projekte geplant.

Berufsschule
Der Berufsschulunterricht findet in Teilzeitform statt, in der ersten Hälfte der Ausbildung zweimal wöchentlich, danach einmal wöchentlich. Das Konzept wurde gemeinsam mit den Ausbildungsbetrieben entwickelt.

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Zugangsvoraussetzungen

Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. In der Praxis werden Bewerber mit dem mittleren Schulabschluss (Fachoberschulreife) oder einem höheren Schulabschluss sowie kaufmännischen Grundkenntnissen bevorzugt.

Berufliche Perspektiven

Kaufleute für Büromanagement sind mit kaufmännischen Tätigkeiten vertraut und können deshalb in nahezu allen Unternehmen und Branchen, sogar in Verwaltungen, im Büro arbeiten. Sie sind in Personalabteilungen, dem Marketing, dem Rechnungswesen, dem Einkauf, der Verwaltung und vielen anderen Bereichen anzutreffen. Ihnen stehen vielfältige Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten offen. Auch für ein späteres Studium ist die Ausbildung eine gute Basis.

Abschluss

Der Berufsschulabschluss wird unabhängig vom Berufsabschluss erworben, wenn die schulischen Leistungen am Ende des Bildungsganges den Anforderungen entsprechen. Zusätzlich können die Auszubildenden ein Fremdsprachenzertifikat in Englisch (KMK) erwerben und/oder ein mehrwöchiges, von der EU gefördertes Auslandspraktikum absolvieren.

Der Berufsabschluss wird durch eine Prüfung vor der zuständigen Kammer (IHK oder HWK) erreicht. Das Rhein-Maas Berufskolleg in Kempen unterstützt die Auszubildenden hierbei durch gezielte Vorbereitung und Zusammenarbeit mit der Kammer.

 

Zusatzqualifikation

Bereits seit mehreren Jahren besteht für kaufmännische Auszubildende – vorwiegend für Kaufleute im Groß- und Außenhandelsmanagement, Industriekaufleute und Kaufleute für Büromanagement – die Möglichkeit, sich während der Ausbildung als „Europakauffrau/-mann“ zu qualifizieren. Diese ausbildungsbegleitende Zusatzqualifikation schließt mit einer Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer ab, erweitert den Horizont der Auszubildenden und die Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Eine weitere Qualifizierungsmöglichkeit bietet das Programm „Kauffrau/-mann International Irland“. Mit dem Ziel einer professionellen praxisbezogenen Sprachentwicklung absolvieren die Auszubildenden einen dreiwöchigen, von Muttersprachlern geleiteten Business-Englischkurs in Irland. Nach einem erfolgreichen Abschluss des Kurses wird ein vom Kammernetz zertifiziertes Zeugnis verliehen.

Beide Zusatzqualifikationen können durch das EU-Programm Erasmus + gefördert werden.

Informationen Zusatzqualifikation

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Laura Eckert

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