Schülerbericht: Mein Praktikum in Irland (Cork)

Sehr lange schon habe ich mich auf die Reise nach Irland gefreut, denn nordische Länder interessierten mich schon immer. Ich konnte nur spekulieren was mich erwarten würde, doch ich versuchte, mir nicht so viele Gedanken darüber zu machen, denn es kommt sowieso immer anders, als man es erwartet.

In Cork am Flughafen angekommen nahmen wir unsere Koffer vom Gepäckband und gingen Richtung Ausgang. Dort wartete eine kleine zierliche Frau Namens Magarete mit einem Pappschild mit „Green Horizon“ auf uns. Sie begrüßte uns herzlich und fuhr uns zu unseren verschiedenen Wohnhäusern. Ich hoffte, ausreichend Englischkenntnisse zu besitzen, um mich zu verständigen. Doch als Magarete zu mir sagte, dass mein Englisch gut zu verstehen sei, waren meine vorherigen Ängste direkt verflogen.

In dem Wohnhaus angekommen, lernte ich direkt einen meiner sechs Mitbewohner kennen. Sahil kommt aus Indien und ist in Cork, um sich dort ein Leben aufzubauen.

Des Weiteren waren in dem Haus eine Brasilianerin, eine Spanierin, zwei Amerikanerinnen und eine Französin. Alle waren sehr nett zu mir und wir verstanden uns prima. Man sollte nicht allzu schüchtern sein, denn so lernt man nicht die Kulturen, Kochkünste oder Sprachen und Lebensweisen anderer Länder kennen. Mir wurde in den zwei Wochen sehr viel gezeigt. Ich lernte die Küche der Inder, die Tanzkünste der Brasilianerinnen und die Offenheit der Amerikaner kennen.

Als ich meinen ersten Tag im „L`Atitude 51“, einem irischen Café, begann war ich sehr nervös. Meine Nervosität ließ aber nach als mich Beverly, meine Chefin, begrüßte. Sie hatte immer ein Lächeln auf ihrem Gesicht und war sehr lieb zu mir. Generell waren alle Angestellten sehr sympathisch und offen. Beverly hatte nur internationales Personal, sprich Brasilianer, Italiener und Franzosen. Wir tauschten uns aus und wurden sehr schnell Freunde.

Ich arbeitete als Eventmanager und auch Manager selbst in dem Café. Es hat viel Spaß gemacht, auf Englisch diese Sachen kennenzulernen. Meine Schicht begann immer um 10:30 Uhr und endete meistens gegen 5:00 Uhr. Je nachdem ob es sehr besucht oder weniger besucht war, musste ich auch mal bis 6:00 Uhr bleiben, was kein Thema für mich war, da ich viel Spaß an meiner Arbeite hatte.

Nach der Arbeit ging ich dann entweder Einkaufen und kochte oder ging in die Milchbar mit meinen Schulkollegen und aß den besten Burger, den ich je gegessen hatte, und trank den leckersten Milchshake.

Doch am allermeisten fasziniert mich die Landschaft, die wir mit dem Bus erkundeten. Wir buchten eine Tour zum „Ring of Kerry“. Es war sehr schön und mystisch zugleich und der Busfahrer erzählte uns unendlich viele Fakten über die Gegend. 

Am besten in Cork gefiel mir die Offenheit der Menschen dort und deren Fest, welches zufällig dort begann, als wir die letzten Tage dort verbachten. Das „Jazz Festival“ ließ mich glauben wir wären in der kalten Version von New Orleans. Alle tanzten und lachten, sangen und tranken. Es war ein sehr schönes Erlebnis.

Als ich meinen letzten Tag im „L´Atitude 51“ hatte umarmten mich alle und nahmen Abschied. Ich war sehr traurig diese Menschen und die Stadt schon wieder zu verlassen. Doch ich versprach ich würde wiederkommen, was ich nächsten Sommer auch tun werde. Ich kann nur jedem einen solchen Aufenthalt empfehlen.

Tim Arnz

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Schülerbericht: Praktikum in Portsmouth

Am Samstagmorgen geht es los. Eine ca. 7 stündige Fahrt nach Caen (Frankreich erwartet mich, um am Sonntagmorgen die Fähre nach Portsmouth zu nehmen.

Nach der gut fünfstündigen Fahrt mit der Fähre erwartet mich meine Gastfamilie bereits am Hafen und nach knapp 10 Minuten Fahrt erreichen wir deren Haus. Mir wird ein eigenes Zimmer zur Verfügung gestellt und die Familie ist sehr nett.

Am Montagmorgen geht es dann zur „Meridian School of English“, wo die Firma „Tellus“ sitzt, welche uns die Jobs vermittelt hat. Am Vormittag wird uns von unserem Ansprechpartner eine kleine Führung durch Portsmouth gegeben, wodurch wir bereits einige Sehenswürdigkeiten zu Gesicht bekommen wie beispielsweise den „Spinnaker Tower“. Danach haben wir eine Stunde Zeit, um uns etwas in der Stadt umzusehen und etwas zu essen, bevor dann am Nachmittag eine kleine Präsentation darüber, wie wir uns verhalten sollten und was wir in bestimmten Fällen, wie beispielsweise wenn wir zur spät zur Arbeit kommen oder Probleme mit Betrieb oder Gastfamilie haben, zu tun haben. Im Anschluss haben wir den Rest des Tages Freizeit.

Am Dienstagmorgen fängt der erste Praktikumstag an. Auch im Betrieb gilt wieder: Als erstes gibt es eine Einweisung in Regeln, Sicherheitsvorkehrungen etc. Die Kenntnisname der Regeln muss auch unterschrieben werden. Danach bekomme ich ein Schild mit der Aufschrift „Volunteering“, welches ich, während des Aufenthaltes im Betrieb tragen muss. Mein Arbeitstag beginnt um 10:00 Uhr morgens, dann habe ich dann von 12 bis 1 Uhr Mittagspause und um 16:00 Uhr habe ich Feierabend. Den Rest des Tages kann ich also damit verbringen, mir die Stadt anzusehen.

Die Mitarbeiter sind alle sehr nett und wann immer ich Fragen habe, kann ich jeden um Hilfe bitten. Innerhalb der 2 Wochen bekomme ich sehr viele Einblicke in verschiedene Tätigkeiten. Darunter fällt das Festlegen von Preisen, das Einräumen und Sortieren von Regalen, sowohl im Laden als auch im Lager, das Arbeiten an der Kasse, der Auf- und Abbau von Möbelstücken sowie das Anordnen der Möbelstücke im Laden. Natürlich gab es auch weniger schöne Aktivitäten, wie das Auf- und Ausräumen des Lagers und auch die Entsorgung von kaputten oder nicht verkauften Waren.

Jeden Donnerstag findet ab 16:00 Uhr der sogenannte „Conversation Club“ statt, welcher mit einem Lehrer der Organisation Tellus stattfindet. Hier haben wir allerlei Leute aus verschiedenen Ländern kennengelernt, die auch über diese Organisation nach Portsmouth gekommen sind – nicht nur für Praktika. Beispielsweise ist auch eine Dozentin von einer Universität aus Prag ist dabei. Wir unterhalten uns über verschiedene Dinge mit dem Ziel, unsere Englischkenntnisse zu verbessern. Dazu sind wir natürlich nicht einfach in irgendeinen Raum der Schule gegangen. Stattdessen hat uns der Lehrer, welchen man übrigens mit Vornamen ansprechen darf, jeden Donnerstag einen anderen Pub gezeigt. Teilweise ist man dort noch bis spät am Abend zusammengesessen.

Am Wochenende müssen wir nicht arbeiten, daher sind wir nach London gefahren, wo wir uns Madame Tussauds und den London Dungeon angeschaut haben. Leider ist Madame Tussauds am Wochenende nicht zu empfehlen, da es viel zu voll ist, als dass man wirklich viel zu sehen bekommt. Außerdem ist es empfehlenswert, möglichst alle Attraktionen im voraus und gemeinsam zu buchen, da dann Rabatte gewährt werden.

Insgesamt hat mir das Praktikum in England sehr großen Spaß gemacht, und ich kann es jedem empfehlen!

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Schülerbericht über ein zweiwöchiges Praktikum in Cork (Irland)

Alles begann mit einem zwei stündigen Flug nach Cork (Irland). Dort wurden wir von einer netten Dame angeholt, die uns zu unseren Unterkünften brachte und generelle Fakten über Cork erzählte.

In der Unterkunft angekommen, wurde ich mit den vier anderen Mitbewohnern aus vier verschiedenen Ländern bekannt gemacht. Mein Einzelzimmer war geräumig und gemütlich eingerichtet. Das Badezimmer habe ich mir mit einem spanischen Mitbewohner geteilt.

Einen Tag später, am Montag, ging es für mich los. Der erste Arbeitstag bei einem irischen Speditions-Unternehmen. Ich wurde mit dem Geschäftsführer, der Abteilungsleiterin und einem spanischen Praktikanten bekannt gemacht. Dann hat man mich generell mit den Tätigkeiten des Unternehmens bekannt gemacht, ich bekam eine Führung durch die Gebäude und habe sehr viel mit dem Geschäftsführer geredet. Dieser holte den spanischen Praktikanten und mich jeden morgen mit seinem privaten Auto vom Bahnhof ab und brachte uns mittags zurück.

Vom Bahnhof aus brachte uns ein Zug, der ca. Zehn Minuten fuhr, zum Hauptbahnhof Cork. Von dort musste ich 20 Minuten zu der Unterkunft laufen, welche sehr nah am Stadtzentrum gelegen war.

Meine Aufgaben im Unternehmen bestanden hauptsächlich darin, Dokumente zu sortieren, in die Datenbank einzupflegen und die Job-Nummern einzugeben.

Am Nachmittag hatte man viel Zeit, um sich die Stadt anzugucken oder sich mit den Mitbewohnern im gemeinsamen Wohnzimmer zu unterhalten. Am Abend konnte man sich in einen der zahlreichen Pubs setzen und sich mit den zwei Mitgereisten aus der Parallelklasse über die gesammelten Erfahrungen austauschen.

Samstags in der zweiten Woche haben wir die „Ring of Kerry“- Bustour gebucht. Diese dauerte ca. 10 Stunden und man hat die wunderschöne irische Natur, den Atlantik und vieles mehr gesehen und erlebt. Zum Abschluss unseres Praktikums starte das Cork Jazz Festival, welches mit einer „toten“ Parade begann. Es waren sehr viele Menschen auf der Straße, es lief Live-Musik und es hat uns sehr viel Spaß gemacht.

Alles in allem war die Reise eine sehr gute Erfahrung und hat mir sehr geholfen, meine Englischkenntnisse zu verbessern. Die Organisation lief problemlos und gut. Ich habe in den zwei Wochen nur positive Erfahrungen gemacht, die Menschen sind sehr freundlich und offen gegenüber Leuten aus anderen Ländern, der Einblick in die Arbeitsabläufe war sehr gut und das Land ist wunderschön.

Ich werde definitiv wiederkommen!

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Verantwortliche
Schulleiterin

Terbeck 

Elke Terbeck
Tel.: 02152 1467 -0
E-mail: schulleitung@rmbk.de

 

stellv. Schulleiter

Laga3

Uwe Lagac
Tel.: 02152 1467 -0
E-mail: schulleitung@rmbk.de

 
 
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